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Reiseführer Griechenland

Griechenland
Die Wiege unserer Zivilisation
Reiseführer Griechenland

Griechenland ist ein wahres Paradies für die Liebhaber des Meeres und ist unter den berühmtesten Urlaubszielen der Welt, was es auch seinen Inseln zu verdanken hat. Eine Reise nach Griechenland ist gleichzeitig eine Reise zwischen Legenden und Geschichte, eine Entdeckung der antiken, mythologischen Welt. Was wir heute sind, im kulturellen Sinn, können wir den antiken Griechen verdanken. Beim Besuch der zahlreichen archäologischen Ausgrabungsstätten werden wir merken, wie unseres Schulwissen verblichen ist aber wie diese Erinnerungen trotzdem wieder ihre Farben zurückgewinnen und auch die vielen, hier ambientierten Filmen die wir gesehen haben sehen wir vor unseren Augen. Die Mythen scheinen auf Leben zu erwecken und wir wären nicht überrascht, wenn wir die Götter des Olymp treffen würden.

Geographisch gesehen nimmt Griechenland den südlichsten Teil des Balkans, welcher von ca. zweitausend Inseln umrahmt wird. Seine Küste ist ein zackige Linie, mit vielen Landzungen und Halbinseln, Buchten, es gibt keinen einzigen Punkt auf dem Festland von Griechenland, der mehr als 140 km von dem Meer entfernt würde. Zum größten Teil ist das Gebiet hügelig und bergig, deren höchste Erhebungen sich in der nördlichen Region befinden, wie auch der Berg Olymp, mythische Residenz der Götter, mit seinen 2917 m.

Eine der größten Anziehungskräften des Landes ist mit Sicherheit sind das enorme archäologische und historische „Vermögen“, beginnend von Athen, mit ihrem grandiosen Akropolis. In der Tat aber existieren fast keine Städte in Griechenland, die in den Geschichtsbüchern nicht vorkommen: Marathon, deren Name für sich spricht; Olympia, Geburtsort der Olympiaden; Sparta, kriegerische Gegnerin Athens; Delphi, Narbe der Welt und Ort der wichtigsten Apollo-Tempel mit dem Stein von Sybille; Ephira, der Eingang zum Hades, also zur Hölle; Mykene, mit ihren kolossalen Steinbauten; Tyrint mit ihren zyklopischen, 8 m breiten Mauern; das erstaunliche Theater von Epidauros, welches auch noch heute benutzt wird, und wir könnten noch lange aufzählen.

Die zweite Anziehungskraft von Griechenland sind also seine Inseln, einige an der ionischen Küste, zum größten Teil sind aber in dem Ägäischen Meer verstreut, wo sie zahlreiche Archipele formen, wir sollen aber die Insel Kreta auch nicht vergessen. Es ist ein wahres Paradies für die Ferienurlaub, mit den sandigen Stränden, spektakulären Küstenfelsen, großen und belebten touristischen Zentren. Aber auch die alten Fischerdörfer, mit ihrem ewigen Sommer-Klima, wo wenige Touristen ankommen, haben einen unvergleichbaren Reiz.

Eine der meist charakteristischen Inseln ist die von Siphnos, in den westlichen Zykloiden, mit einer jahrtausendelangen Keramikproduktion. In dem zentralen Inselgebiet finden wir märchenhafte, typische griechische Dörfer, wie auch der Hauptort Apollonia, mit ihren weiß gestrichenen Häusern und zahlreichen Klöstern. Hauptanziehungskraft von Siphnos sind aber ihre Sandstrände: Aghia Marina ist vielleicht am meist besuchte, Cherrionissos, ein viel mehr einsamer Strand, und Fasolou, von den Naturisten frequentert.

Ebenso interessant ist die Insel Hydra, mit ihrer langen Schiffstradition. Sie ist eine kosmopolitische Insel, mit luxuriösen Villen neben den bescheidenen Konventen und militärischen Festungen. Wegen ihrer Schönheit und Reichtum an Geschichte wird sie als „Nationalmonument“ betrachtet. Der Hauptort Hydra, die sich wie ein Amphitheater um den Hafen erstreckt, erreicht man schnell die anderen schönen Punkten der Inselküste mit ihren langen Stränden (wie Mandraki und Vlichos), mit den felsigen Küsten (wie Spilia oder Idronetta). Begeben wir uns jetzt ins ionische Gebiet, auf die große und grüne Insel Zante, Geburtsort des italienischen Dichters Ugo Foscolo. Die Insel ist bekannt für den Nationalen Marinenpark Zante, wo noch die seltene Caretta caretta Schildkröten leben.

Unter den touristischen Hauptorten mit ihren faszinierenden Stränden erwähnen wir Laganas und Argass, solange andere Perlen der Natur sind die Bucht des Schiffbruchs, das Skinari-Cap und die Blaue Grotte. An der ionischen Küste bleibend findet man die kleine, malerische Ortschaft Parga, ein antikes Fischerdorf mit seinen suggestiven Sandstränden, von denen einige nur auf dem Wasserweg zu erreichen ist. Der bekannteste und meist frequentierte Strand ist vielleicht der von Valtos, von einem venezianischen Schloss überragt, solange Lychnos für die unglaubliche grüne Farbe ihres transparenten und kristallklaren Wassers berühmt ist.

Wir müssen noch Nauplia (oder Nafplion) erwähnen auf der peloponnesischen Küste, die erste Hauptstadt des modernen Griechenlands. Die Stadt dehnt sich in einer schönen Bucht unter einer ehemaligen venezianischen Festung aus, mit charakteristischen Häusern, hölzerne und eiserne Balkons die mit jeder Menge Blumen geschmückt sind und mit grünenden Gärten, mit Natursteinen ausgelegten engen Straßen, Treppengängen, Brunnen, Plätzchen und einer Atmosphäre von anderen Zeiten. Karatona ist auch noch zu entdecken, mit ihren unvergesslichen Stränden und ihren Küstenfelsen, beliebt unter den Climber.
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